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Pulsierendes Leben in
Santiago de Cuba

Santiago de Cuba ist gleichzeitig eine Provinz, die besonders von einer naturbelassenen Gebirgslandschaft bestimmt ist und nur wenige Prozent der Provinz liegen unter einer Höhe des Meeresspiegels von 100 Metern. Santiago de Cuba selbst ist eines der ersten Städte, die von den spanischen Eroberern in Kuba gegründet wurde und ist neben La Habana eines der wichtigsten Zentren des Inselstaates. Auch gilt die Region als einer der wärmsten Gebiete auf Kuba, wo durchschnittlich eine Temperatur von dreißig Grad die Tage bestimmen.


Lebendiges Stadtleben und erholsame Stille in Santiago de Cuba

Heiß wird es in Santiago de Cuba aber nicht nur aufgrund der klimatischen Bedingungen. Wer einmal den Karneval der Stadt, der jedes Jahr im Februar in Santiago de Cuba Einzug hält, erlebt hat, bekommt einen Einblick in das temperamentvolle Leben, das sich in der Stadt abspielt. Hier pulsiert es und das Leben ist an jedem Tag im Jahr auf eindrucksvolle Weise zu spüren.

Doch auf eine sehr beeindruckende Weise zeigt die Provinz Santiago de Cuba, dass sie im Vergleich zur lebendigen Stadt, es Teile gibt, wo die Natur eine Seite preisgibt, die von erholsamer Stille bestimmt wird. Dazu zählt unter anderem das Biosphärenreservat Baconao, das sich rund zwanzig Kilometer von Santiago de Cuba befindet. Das Naturschutzgebiet ist so wertvoll in ihrer Flora und Fauna, dass es inzwischen unter dem Schutz der UNESCO steht, aber gerne von Besuchern entdeckt werden darf. Neben der Artenvielfalt bietet der Park noch weitere einzigartige Naturschauspiele. Dazu gehören das rekonstruierte Taino Dorf, der große Stein vulkanischen Ursprungs, der mehr als 63 Tonnen wiegt und wohl nicht zuletzt deshalb den Namen verdient, außerdem das prähistorische Tal mit Dinosaurierskulpturen und der botanische Garten mit einer bunt blühenden Blumenpracht. Gleichzeitig dient das Biosphärenreservat als Gebiet für den Kaffeeanbau. Die Plantagen werden auch gerne von Vögeln genutzt, die Schutz unter den Gestrüppen suchen.

Zurück wieder in Santiago de Cuba, ist man gleichzeitig wieder zurück im Leben, ohne dass die Zeit drängt. Im Gegenteil, auf Kuba lässt man sich ungern hetzen, was mitunter auch an den sehr warmen Temperaturen liegt. Deshalb kann man auch in aller Gemütlichkeit die Stadt, in der Fidel Castro im Jahr 1959den Sieg der kubanischen Revolution verkündete, erkunden. Denn viele Sehenswürdigkeiten erwarten die Besucher in Santiago de Cuba. Und abends, da wird getanzt, gefeiert und gemütlich zusammengesessen.














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