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El Paso

El Paso liegt oberhalb von Los Llanos de Aridane direkt an der Hauptstraße nach Santa Cruz de La Palma. Typisch kanarische Häuser und ländliche Bebauung prägen den 6000 Einwohner Ort. Neben der Landwirtschaft ist das Kunsthandwerk Haupterwerbszweig des Ortes. Seidenweberei, Stroh- und Korbflechter, Stickerei und Zigarrendreherei sind nur einige Gewerke die im Ort vertreten sind. Seidenmuseum und Weinmuseum informieren den Besucher.

Östlich des Ortes befindet sich die Nationalparkverwaltung und das Informationszentrum ICONA. Hier zweigt auch die kleine 8 Kilometer lange asphaltierte Straße nach La Cumbrecita ab. Der 1300 Meter hoch gelegene Aussichtspunkt bietet einen wunderschönen Blick in den Talkessel der Caldera de Taburiente. Kurz hinter dem Abzweig nach La Cumbrecita zweigt eine kleine Straße zur Ermita Virgen del Pino ab. Die kleine Kapelle befindet sich idyllisch inmitten riesiger Kiefern.


 Vulkanröhren Los tubos volcanicos

Im Westen der Insel La Palma, in der Nähe der Stadt El Paso, kann der Reisende ein Phänomen der palmerischen Vulkangeschichte entdecken. Ehemals heiße Lavaflüsse, die von oben her erkaltet sind, haben hier Vulkanröhren entstehen lassen, die auf der Insel La Palma eine Höhe von bis zu zehn Metern vorweisen können. Eigentlich ist es so, dass die Decken der Vulkanröhren einstürzen und tiefe Mulden in der Landschaft hinterlassen. Bei dieser Röhre sind allerdings Teilstücke der Decke erhalten geblieben. Besucher haben die Möglichkeit, die Vulkanröhre zu betreten und sich dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe anzusehen. Es ist allerdings ratsam, dies nur mit fachkundiger Führung zu tun, da es wegen der Dunkelheit in der Röhre nicht ganz ungefährlich ist. Im Lichtkegel der Taschenlampe erwartet den Besucher ein eindrucksvolles Farbenspiel, das er so schnell nicht vergessen wird.



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